Ungarn nach der Wahl: Hoffnung oder Gefahr für Arbeitnehmer:innen?
Im April 2026 feierten tausende Menschen den überraschend deutlichen Wahlsieg von Péter Magyar und das Ende der langjährigen Regierungszeit von Viktor Orbán. Welche Folgen hat der politische Machtwechsel in Budapest für Gewerkschaften und Arbeitnehmer?
Während der Amtszeit Orbáns wurden die Handlungsspielräume der Gewerkschaften schrittweise eingeschränkt: Die rechtlichen Rahmenbedingungen für gewerkschaftliche Organisierung wurden verschärft, betriebliche Mitbestimmung unter Druck gesetzt und arbeitsrechtliche Schutzstandards abgebaut. Zugleich stehen auch Péter Magyar und seine Partei TISZA für eine wirtschafts- und unternehmensfreundliche Ausrichtung und haben gewerkschaftliche Anliegen im Wahlkampf kaum aufgegriffen. Welche Perspektiven ergeben sich daraus für Beschäftigte und ihre Interessenvertretungen?
Darüber spricht Károly György, stellvertretender Präsident des Central European Democracy Forum und langjähriger Gewerkschafter der ungarischen Gewerkschaft MASZSZ.
Mit einem Grußwort von Wolfgang Katzian, Präsident des ÖGB und des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB/ETUC).
Moderation: Laura Šukarov-Eischer, politische Mitarbeiterin in der Abteilung Europa, Konzerne und Internationale Beziehungen der GPA.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von GPA und CEDF.